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Mut-Impuls

Der MAngel-Baum

Gott bereitet ein geniales Zuhause für Adam vor und setzt ihn mitten hinein- ins Paradies. Adam hatte alles, was er brauchte. Sogar eine Spielgefährtin, damit es nicht langweilig wurde. Nur eine Klitzekleinigkeit sollte er meiden. Diesen einen gewissen Baum. Aber was war schon so ein kleiner Baum in diesem herrlichen Garten mit seinen prachtvollen Früchten? Hier gab es schließlich noch viel mehr: Flüsse zum Plantschen, Erdbeeren bis zum Abwinken (und es war einfach immer Erdbeer-Saison!), Tiere zum Streicheln…. uuuuund…. natürlich Eva. Wow. Das war das absolute Jackpot- Leben.  Es sollte also eine Kleinigkeit sein, diesen gewissen Baum mit seinen Früchten links liegen zu lassen. Bäääämmm! Trotz des Überflusses und der Vielfalt schafft es die Schlange Adams Blick auf den Mangel zu lenken.  Es war nur ein kleiner Gedanke, aber er veränderte alles. Adam war zufrieden und glücklich. Aber dieser eine Gedanke, dieser Blick auf den Mangel, machte ihn unzufrieden und gab ihm das Gefühl zu kurz zu kommen.

Bestimmt fällt dir auch der ein oder andere Mangel-Baum in deinem Leben ein. Ein Gedanke daran kann uns völlig aus der Spur bringen. Doch ich wünsche uns, dass wir täglich von der (Oster-) Freude erfüllt sind. Jesus hat am Kreuz alles für dich gegeben. Alles! Jesus hat deine Aufmerksamkeit verdient und nicht der Mangel-Baum.

Psalm 103, 2+3: „Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat: der dir alle deine Sünde vergibt und heilet alle deine Gebrechen.“

Thess. 5,16-18: „Seid allezeit fröhlich, betet ohne Unterlass, seid dankbar in allen Dingen, denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.“

Sehr hörenswerte Segenswünsche von Trompetern der Anhaltischen Philharmonie im Home Office: https://www.youtube.com/watch?v=Ly7IfI6y8m8

Was ist wichtig?

Wir alle eilen von Supermarkt zu Supermarkt und versuchen noch etwas zu ergattern, was wir in dieser Zeit für „wichtig“ halten. Doch was ist eigentlich wichtig? Das ist bei jedem unterschiedlich. Der eine möchte nicht auf seinen Kaffee verzichten und der andere freut sich schon morgens auf das kühle Bier am Abend. Mir zum Beispiel ist ein Stück Schokolade sehr wichtig. Die ein oder andere Sorge vergeht dadurch vermeintlich schneller und es ist einfach ein wohltuendes Geschmackserlebnis. Doch brauch ich diese, auch wenn ich sonst nichts mehr habe und alles hoffnungslos scheint?

Was ist Gott eigentlich wichtig?

 

In Matthäus 18, 20 lesen wir: „Wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, bin ich mitten unter ihnen!“

Ihm ist es wichtig, dass wir uns in guten wie in schweren Zeiten in seinem Namen versammeln und ihn loben und preisen. Er will mitten unter und sein. Dazu braucht es nicht viele Menschen, denn wie es in Matthäus geschrieben steht: „Wo zwei oder drei …“. Mehr braucht es nicht!  😊

Wir vom CVJM-Vorstand wünschen Euch weiterhin viel Zuversicht.

 

„Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ 1. Tim 1,7

Alles ist möglich durch Christus

Wer von uns hätte vor wenigen Wochen daran gedacht, dass wir aufgrund der aktuellen Situation noch nicht einmal mehr das PGH oder einzelne Gruppenräume für unsere verschiedenen Kreise benützen dürfen.
In diesen Geschehnissen sehe ich ein sanftes Anklopfen Gottes bei jedem Einzelnen.

Lasst uns vielmehr über Gottes große Werke und Taten nachsinnen (Psalm 92) als uns ständig mit dem Corona-Virus zu beschäftigen. Das ist sicherlich schwierig, aber die Bibel fordert uns
in Philipper 4,8 dazu auf, dem nachzudenken was wahrhaftig, was ehrbar, was gerecht, was rein, was lieblich ist und was wohl lautet. Wenn wir das umsetzen sind wir den ganzen Tag mit Gutem beschäftigt.

Der Frühling mit seiner Schönheit und Pracht hat sich jedenfalls schon mal durchgesetzt und ein Stopp und ein Innehalten wird uns und unserer Erde letztlich gut tun. Wir haben doch schon lange gespürt, dass das so nicht mehr lange gut gehen kann.

Selbst wenn wir den Ausweg aus dieser Krise nicht sehen – GOTT sieht ihn!

Wenn du z. B. versucht bist zu denken: Das ist zu schwer, oder: Ich bin zu alt, zu jung, habe nicht die finanziellen Mittel, dann erinnere dich daran, dass deine „Flughöhe“ von deiner Einstellung abhängt.

 

Statt: “Das kann ich nicht“ entscheide dich zu denken: Alles ist mir möglich durch Christus (Philipper 4,13)

Geteiltes Leid ist halbes Leid

Annbei der nächste MUTIMPULS, der sich auf den YouTube-Gottesdienst vom letzten Sonntag bezieht. Den Gottesdienst könnt ihr auch heute noch unter https://www.youtube.com/watch?v=TlGzxbJzRrs anschauen.

Im 2. Brief an die Korinther steht:

„Gelobt sei Gott unser Vater, der sich erbarmt, indem er uns tröstet und ermutigt. Ich darf seine Liebe annehmen und mit anderen teilen“.

 

Den Predigttext dieser Woche habe ich während der ersten Youtube-Predigt von Pfarrer Rudolf Kaltenbach für mich schriftlich festgehalten und anschließend noch einmal etwas schöner visualisiert (siehe Anhang). Aufgefallen ist mir, dass die Anfangsbuchstaben der Worte aus dem Bibeltext, die mich besonders angesprochen haben, das Wort „GETEILT“ ergeben. Was soll mir dieses Wort nun sagen? Nach einer kurzen Recherche und etwas längerem Nachdenken über die Predigt und die Bibelstelle wurde mir für die jetzige Situation, die mitten in die Fastenzeit fällt, Folgendes bewusst: 

Paulus hält durch, er erduldet Strapazen während seiner Reisen und Schikanen seiner Gegner, weil er sich dadurch an Jesus und sein Leid am Kreuz erinnert und mit ihm verbunden fühlt. Wir sind nicht alleine mit den Herausforderungen, die uns tagtäglich und gerade auch in diesen Tagen gestellt werden. Denn in schwierigen Zeiten und an Tagen, an welchen es uns schlecht geht, wissen wir uns ganz besonders verbunden mit dem leidenden Christus, mit dem Gekreuzigten. Jesus hat nicht für uns gelitten, um uns unser Leid für alle Zeiten abzunehmen. Sondern er leidet mit uns, wir sind nicht allein und er steht uns bei – GETEILTES Leid ist halbes Leid.

Wie eine Stunde an der frischen Luft den Tag verändern kann…

Heute hat mich die Diakonie angerufen und gefragt, ob ich mit einer älteren Dame gern spazieren gehen würde. Durch Corona fallen viele Aktivitäten aus und auch die Besuche werden weniger. Ohne groß darüber nachzudenken, hab ich zugesagt. Irgendwann kam ich dann doch ein wenig ins Grübeln: „Ohje, über was kann ich denn mit der Frau reden? Hat sie überhaupt Lust, mit mir spazieren zu gehen?“

Schließlich bin ich dann doch losgefahren. Schnell hab ich gemerkt, dass ich mir grundlos Sorgen gemacht habe. Wir haben uns wunderbar unterhalten und der Nachmittag war alles andere als langweilig. Als sie mir von ihrer großen Liebe und von ihrem ersten Kuss erzählte, strahlten ihre Augen. Es war ein schöner Nachmittag und diese eine Stunde mit dieser netten Frau, hat meinen Tag, trotz Corona, ein bisschen schöner gemacht.

 

„Manchmal tun sich in Sackgassen Türen zu neuen Wegen auf.“ (Ute Zintarra)

Ausgangssperre, Kontaktverbot, Aufenthaltsbeschränkung und Quarantäne

Es ist egal, wie wir diese Einschränkungen benennen, wichtig ist, wie wir mit dieser außergewöhnlichen Situation umgehen – als Einzelperson, als Familie, als zu behütende „Risikogruppe“, als systemrelevanter Arbeitnehmer/in, als Einkaufshelfer, als Nachbar, als Christ, ….

Interessant finde ich in diesem Zusammenhang die Bedeutung des Wortes „Quarantäne“.

Hierbei geht es um eine zeitliche Isolation. Die Ableitung des Wortes wird unter anderem mit lateinischen Wort Quadraginta – der Zahl 40 – in Verbindung gebracht. Es mussten zum Beispiel früher Seefahrer während einer Pestphase für 40 Tage isoliert werden, bevor Sie eine Stadt betreten durften.

Die Zahl 40 hatte aber schon viel früher – in der Bibel - eine große Bedeutung:

Die Sintflut dauerte 40 Tage und 40 Nächte.

Mose war 40 Tage auf dem Berg Sinai und bekam viele Anweisungen von Gott.

Das Volk Israel wanderte 40 Jahre durch die Wüste, bis sie endlich in Kanaan angekommen sind.

Jesus ging 40 Tage in die Wüste, um sich durch Gebet und Fasten auf seine Sendung vorzubereiten.

Die Fastenzeit dauert 40 Tage.

Zwischen seiner Auferstehung und Himmelfahrt liegen 40 Tage.

Vermutlich gibt es noch viel mehr Beispiele für Erzählungen und Geschichten aus der Bibel, die von Verzicht, Innehalten, Konzentration auf das Wichtige und einem damit verbundenen Neubeginn wichtig waren.

Vielleicht können wir die aktuelle Zeit der „Quarantäne“ auch zum Innehalten nutzen. Welche Dinge tun mir oder tun uns als Familie gut. Welche Prioritäten sind nach der Zeit des Coronavirus wichtig. Wo kann ich auf Unnötiges verzichten und gewinne dadurch mehr Zeit oder Kapazitäten für Wichtigeres.

Bei uns als Familie verschieben sich momentan auch die beruflichen Aktivitäten, Kinderbetreuungszeiten und häuslichen Pflichten.

 

Diese außergewöhnliche Situation ist herausfordernd – bietet aber gleichzeitig Chancen bei der Reflektion des sonst so üblichen Hamsterrades.